Sonntag, 1. Februar 2026

Seid wachsamer als ich!

Na klar, ich bin mal wieder einemTraum aufgesessen. Weihnachten hat die verlorenen Pfunde der Reha wieder zunichte gemacht, jedenfalls halb, also bestellte ich mir folgende Kleberle:

 

Der Beschiss ging schon mit der Einladung los, dass es preiswert sei, 15€ kann ich riskieren, aber nur in großen Mengen gilt das, aber wer ordert diese, wenn sie nicht weiß, ob es überhaupt wirkt?

 

Nun, ich habe 35 € gezahlt und jeden Tag einen Sticker auf den Bauch geklebt. Erfolg: KEIN EINZIGES GRAMM SEIT ZWEI WOCHEN WEG! Aber der Knüller kommt noch. Nach einem Monat buchen die doch tatsächlich eine weitere Monats-Packung ab, guckt mal:

 

Da kann ich von Glück sagen, dass Paypal immer Benachrichtigungen schickt, wenn etwas auf meinem Konto passiert, sonst hätte ich es vielleicht gar nicht gemerkt, denn ich gucke nicht täglich auf meine Auszüge. Ich habe SOFORT reklamiert und bekam das angeboten:

 

Die haben doch tatsächlich noch die Chuzpe, sich nicht nur nicht zu entschuldigen, dass sie ohne mein Einverständnis auf mein Konto zugegriffen zu haben, sondern bieten mir einen Deal an - mir, deren Konto sie als Selbstbedienungsladen benutzten!

ABER NICHT MIT MIR! Und wieder stellt sich heraus, UAB Bewell EU steckt dahinter, was man erst bei der ersten Abbuchung/Bestellung merkt. Leute, esst lieber anders und/oder weniger, macht Sport, auch in Maßen, und vertraut nicht auf Versprechen wie dieses:


Ich werde nicht auf 68 kg kommen, wenn ich weiter Sticker auf meinem Bauch oder Arsch klebe, so sehr ich das auch hoffte, aber um meine widerrechtlich abgebuchten Gelder muss ich mich jetzt gleich kümmern und hoffe, dass Paypal nicht wieder helfen muss, wie schon ein Mal! Beiläufig sei erwähnt, dass ich keine zweite Packung der Sticker erhalten habe, natürlich nicht!

Saubande. Also seid wachsamer und schlauer, als ich es war und genießt den Rest vom Sonntag wünscht euch die alte und viel zu leichtgläubige stempellotta 

Freitag, 30. Januar 2026

Raus aus schwarz-weiß

Es gibt Tage, da kann ich das schwarz-weiß und vor allem das GRAU vor dem Fenster nicht mehr sehen! Da muss ich einfach mit Farbe irgendetwas tun, dies zum Beispiel. Ich weiß, total überladen, aber zum Aufhängen und Verschenken doch noch geeignet, oder?

 

Es begann eigentlich ganz harmlos mit einem größeren Blatt Designerpapier, 25 x 25 cm, das wollte ich probieren. Das passte nämlich nicht auf das neue Werkzeug, weil es überstand und ich überlegte, wie ich es dennoch verarbeiten kann. Ganz einfach: Man falzt so weit, wie es eben geht und dreht dann um 90°,  wie gehabt. Die Ecken werden ja ab gestanzt, da fällt es nicht auf, dass die Falzlinien vorher enden .... und dann eben einwickeln, wie schon mal hier beschrieben.

 

Was mich allerdings bei diesem Designerpapier mächtig auf die Palme brachte, waren die Falzlinien, an denen das Papier brach, könnt ihr das sehen? Als bekennender Pingel ein No-Go.


Bei einem Geschenk von meiner Dealerin war das nicht so! Das konnte ich nicht so stehen lassen.


Die hatte sogar eine Schiebehülle fabriziert - vom Feinsten - zusätzlich zum prächtigen Inhalt. Die Arme kann den nicht vertragen - ich leider eigentlich auch nicht, aber das sind nur Kilos auf dem Bauch und nichts Verstörendes im Bauch.

Also nutzte ich mein schon verhundstes Designerpapier, um Löcher in den Rahmen zu bohren, weil ich sauer war, nicht so schön gearbeitet zu haben wie meine liebe Bastelfreundin. In diese Löcher, mit der Pinzette gebohrt, steckte ich Blüten rein, so wie diese - klick. Kleinere wären besser gewesen. Die allerdings waren gerade aus hahahaha!

 

Und dann kamen noch winzige Schmetterlinge und andere Viecher dazu ..... und bunt war es, dass der Schaden des Papiers nicht mehr auffiel.

Und schon war ich nicht mehr deprimiert - zumal die Schokolade zur Hälfte verschwunden war. Wie stempelte die liebe Inge so gut und gern:  

WAT MUTT DAT MUTT! 

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende und bleibt auf zwei Beinen - ich fuhr natürlich Rad, auf geräumten Radwegen. Die Bremer können nicht laufen .... eure stempellotta

Freitag, 23. Januar 2026

Große Spielerei

Versprochen ist versprochen, wobei mich dieser Trottel in Davos so mächtig beschäftigt hat wie die Alten in meiner Umgebung, so dass ich wenig Zeit und Lust hatte zu "arbeiten", aber wie gesagt, für eine spezielle Bastel-Freundin musste ich ran! So in etwa:

 

Mein geniales Punch-Board ist allerdings in Inch konzipiert, so dass die Freestyle-Bastlerinnen rechnen müssen. Ein quadratisches Stück Cardstock falzt man bei 1/2 ", 1", 1 1/2" und 2" und in unserem wundervollen deutschen Maß wären das 1,25 cm, 2,5 cm, 3,75 cm und 5 cm. Easy ist es natürlich mit diesem Shadow-Box-Punchboard - klick hier, falls du Temu nicht scheust.

Wenn man das Teil umdreht, findet man auch einen Falzstift ... hat bei mir etwas gedauert 😂!

 

Und dann kommt es zum Show-Down: Man stanzt die Ecken. Ich machte es erst mal falsch und stanzte alle vier Ecken gleich, weil es so viel Spaß machte. Doppelpunch - geniale Idee:

 

Das ging auch, aber das Ende! Also den Letzten beißen die Hunde .... aber null Problemo, ich konnte das Teil retten durch einen beherzten Schnitt mit der Schere.

 

So ein Kästchen/Rahmen verleitete mich zu Allerlei, guckt mal: Einladung zum Treffen mit Cappucino. Tee war aus ...


Mit Aufhänger dran, konnte ich es als Glücksbringer der zweiten aussortierten Alten als Trost verschenken, der genützt hat. Wir leiden nicht mehr so sehr, sondern haben wieder viel freie Zeit.

Wenn man allerdings so stanzt, wie es sogar auf dem Brett vorgezeichnet ist, geht alles viel schneller und besser. Wie das Ganze allerdings ohne die Board-Stanze klappen soll, ist mir ein Rätsel. Empfehlenswert ist jedenfalls immer, ein kleines Falzboard zu nutzen. Damit kannst du auch Briefumschläge machen und es gibt eine Stanze dazu.

 
 
Zum Montieren "rollst" du anschließend beide gestanzte Seiten mit den Ecken ein und die Seiten, die entstehen, nachdem du den Cardstock auf der Rückseite gestanzt hast, auch. Kleber kommt dann unten auf die Bodenplatte drauf, dann schmiert es nicht so beim Einrichten.

 

An den Schlitzen, wo die Kartons so schön auf Gehrung zusammen passen, habe ich auch ein bisschen Kleber zur Stabiliesierung verwendet.

 

Und jetzt lockt mein Sofa ... ihr werdet es verstehen, oder? Wäre ich in Amiland geboren, würde ich Angst haben müssen, als Flüchtlingskind ostpreußischer Eltern geschnappt und nach Ostpreußen, was heute Russland ist, abgeschoben zu werden. Mir reicht es schon, mich um meinen Herzenssohn zu sorgen, wenn der so viel unterwegs ist, um seine Familie in Brüssel zu besuchen. Was sind das für Zeiten, wo widerliche Tyrannen unangegriffen regieren und ein ganzes Land bei bitteren Minusgraden frieren muss und keiner hilft? Es muss endlich Frieden geben!

Habt es schön warm und seid dankbar und bastelt trübe Gedanken weg - es hilft. Versprochen!

Ein warmes Wochenende wünscht euch die stempellotta 

Montag, 19. Januar 2026

Kleine Spielerei

Da ich dadurch, dass ein sehr raumgreifendes Projekt, nämlich Altenbetreuung, weggefallen ist, habe ich wieder Zeit und Ideen für Spielereien, guckt mal:

 

Das Neue Jahr hat begonnen, der Valentin und Ostern steht vor der Tür. Im nächsten Post zeige ich euch, wie man diese 6 x 6 cm kleinen Kästchen herstellen kann und zwar richtig. Bei diesen hier machte ich noch einen folgenschweren, aber nicht sichtbaren Fehler. Nobody is perfect und ich bin ja die große Probiererin vor dem Herrn!

Habt einen guten Wochenbeginn wünscht euch die stempellotta 

Sonntag, 11. Januar 2026

Bremen kann auch Schnee!

Heissa! Eine solche Flut von Schnee hat es in meiner Erinnerung in Bremen zuletzt gegeben, als meine Tochter fünf Jahre alt war. Tagelang waren wir eingeschneit und genossen es sehr. Das muss im Jahr 1978 gewesen sein .....

Damals baute sie mit ihrem Freund Daniel ein Iglu - was habe ich gefrohren beim Helfen! Jetzt aber kann ich zusehen und mich daran erfreuen, dass es auch heute noch Nachbarn gibt, die diese Kunst pflegen und noch dazu so schön - mit Fenster und Beleuchtung! Das schafften wir damals nicht.

Die Wege dahin sind natürlich für mich älteren Menschen ein bisschen tricky. Der frische Schnee allerdings gibt knirschend Sicherheit. Man sinkt tief genug ein!

Und das Drumherum ist einfach ein Traum, zum Abend dann auch noch voller himmlischer Farben.

Ich bin immer berauscht, wie die Natur jede Hobbykünstlerin wie mich mit Leichtigkeit übertrumpft. 

 

Manchmal bekomme ich auch von euch tolle Fotos zu sehen von Orten, die ich wohl nicht mehr besuchen werde. Obwohl? Münster könnte ich schaffen. Danke, liebe Inge!


 Sachsen allerdings wohl kaum. Trotzdem Wilma die schönsten Fotos macht .... danke auch dir!

 

So vergnüge ich mich halt im heute eiskalten Norden still vor mich hin, freue mich an der Natur und daran, danach in eine warme Wohnung kommen zu dürfen. Nicht alle Menschen haben das.


Und auch von innen kann ich draußen den Himmel genießen hahahaha - mit Tee und einem kleinen Keks und dem Rest vom Schokoladen-Weihnachtsmann, den ich geschenkt bekam. 
 

Ich wünsche euch allen einen wunderbaren Sonntag. Ich bin heute der Ausmisterei und dem bei den meisten Bastlerinnen immer nötigen Sortieren verfallen. Sehr meditativ und entspannend, wenn niemand drängt, dass es Essen geben soll oder etwas gebügelt werden müsste. Ich liebe diese Ruhe!

Habt es also schön an diesem sonnigen Tag und seid dankbar, wenn ihr es genießen könnt wünscht euch die alte stempellotta 

Freitag, 9. Januar 2026

Eine Meisterleistung

Zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag oder einfach nur zwischendurch bekomme ich Glückskäse Grüße in Karten- oder Kästchenform zugesendet, die wahre Freuden für mich sind. ALLE! Aber manchmal auch springe ich im Viereck vor Freude, wie in diesem Fall, guckt mal:

SORRY - das mit dem Video habe ich noch nicht hinbekommen - ich probiere es weiter ..... 

Damit ihr das wahre Ausmaß der Mühe nachvollziehen könnt, habe ich alles noch mal langsam geknipst. Vielleicht mögt ihr das Nachbasteln? Ich will es demnächst versuchen.

Ich mag ja die flotten Sprüche, die Inge mir immer mit auf meinen Weg gibt, auch sehr. Ruhrpott in Reinform und meistens urkomisch.
 
 
Ich sitze dann leise schmunzelnd oder auch laut lachend vor ihren Werken und denke, was ist das Leben doch schön und was habe ich für ein Glück, dass jemand mir so etwas bastelt und schickt.


Meistens habe ich sofort Lust, auch so etwas Wundervolles zu basteln, aber gerade bin ich im Zeitalter des Mistens, des Ausmistens gelandet. Ich muss mich sortierend beschäftigen, weil Kreativität Ordnung voraussetzt und die muss ich erst übersichtlicher herstellen.


Davor aber steht dann wieder eine neue Idee eines Projektes, das ich unbedingt schon längst mal machen wollte, seit eintausend Jahren unerledigt auf meiner Bucket List, wie man heute sagt. Das verschnürte Etwas entpuppt sich als zauberhafter Stern, guckt mal:
 
Und dann bin ich immer noch nicht fertig mit dem Staunen, denn es kommt ein Teilchen aus dem Kästchen, das ich bis heute als Notreserve aufheben werde. Für´s baldige Einschneien.
 
 
Ich habe in der Reha stolze 2 kg durch täglichen Sport und anderes Essen, also knapp vor dem absoluten Verhungern, abgenommen. Die sind durch ein Paket torpediert worden ....
 
 
Der Bäcker warb auf Facebook. Nie im Leben aß ich einen besseren Stollen, NIE, und ich bin inzwischen glückliche 76 Jahre alt. Die filigranen Kekse waren verpackt wie dünnes Glas und kamen alle unbeschädigt an. Leider hielten sie sich nicht lange .... waren einfach zu lecker.
 
Aber jetzt warte ich auf besseres Wetter. Der Schneesturm, der für gestern schon angekündigt war, soll ja heute endlich kommen. Da muss ich dann raus! Ist wie auf Borkum, wo Einheimische drin bleiben, aber Abenteuernudeln wie ich nicht. Danach taten mir eine Woche meine neuropathischen Füße so weh, dass ich bereute und trotzdem nix lernte und mit Norbert wanderte, erinnert ihr euch? So wird es heute auch sein, vermute ich mal, aber noch ist nur der Schnee da, nicht der Sturm. 
 
Habt es gut heute und beschäftigt euch sinnvoll wünscht euch die stempellotta 

Samstag, 3. Januar 2026

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...

 ... der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Diese Zeilen aus dem Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse sind meine Hoffnungsmaxime und so beginne ich das Neue Jahr mit meinen lieben Leserinnen, die mir zu Weihnachten die Freude machten, ihre Karten bewundern zu dürfen.

Bei manchen Karten gehe ich sofort auf die Suche nach dem Werkzeug, mit dem sie entstanden sind. So eine profunde Kenntnis der Hersteller habe ich meistens, dass ich ahne, woher die Stanzen stammen, aber nicht immer werden sie noch hergestellt. Auch nicht von Temu oder Ali, weil die Hersteller jetzt durch verzerrte Kataloge das Kopieren unmöglich machen: Chapeau! Und manche Karten kommen ganz ohne Werkzeug aus und erfreuen mich trotzdem sehr und dauerhaft.

Auch nehme ich neue Ideen auf, wie ich mit meinem Fundus an gefühlten Millionen von Stanzen eine neue Variante kreieren könnte, wenn ich nicht immer noch so schlapp auf dem Sofa dümpeln würde.

Und gestempelt und koloriert habe ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr, sehe aber, wie schön man/frau Motive zu arrangieren in der Lage ist, wenn Geist und Körper wieder fit sind ...

Auf manche Arrangements würde ich nie kommen, so edel sind diese gelungen. Ich bin ja eher eine einfache Hau-Ruck-Bastlerin, die meist zu früh ihr "Werk" beendet.


Ich bin da eher für dem CAS-Style zu haben, Clean and Simpel, aber mit Raffinesse angeordnet. Hier begegnen sich zwei Schlitten wie auf einer Autobahn, mal links und mal rechts herum geklebt und dann noch der eingestanzte Gruß als Mittelleitplanke - super!
 

Wundervoll gelungen ist hier auch das Arrangieren von verschiedenen Elementen, die schon fertig gewesen sein könnten - genial.

Ein paar kann ich verwahren - nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten und das kommt immer ziemlich rasch, also die Gunst der Stunde nutzen und vorarbeiten wäre die Devise.

Ich schätze auch immer wieder die Karten, die unverhofft ankommen. Jeder Briefgruß, den ich am Heiligen Abend öffnen kann, ist einer mit Herz und Wärme für mich.

Ich liebe es, die Papiere zu streicheln und mir vorzustellen, welche Person hinter den Karten gesessen hat, sie ausgedacht, gekauft oder sogar gestaltet hat. Dann fühle ich mich nicht so allein, sondern verbunden mit denen, die sich für mich die Mühe machten und bin berührt.


Und für eine meiner lieben Grüßenden muss ich einen eigenen Post machen, denn das, was sie gezaubert hat, braucht aufnahmetechnisch mehr Kenntnisse. Allen anderen aber dankte ich schon oder tue es hiermit und sammle Kräfte und hoffe nun auch, dass die nicht enden wollenden Feiertage endlich bald vorbei sind. Erstaunlicherweise scheint vielen langweilig zu sein, guckt mal, was die Statistik mir heute zeigte:

 

Ich bin bald vom Sofa geflogen, denn ich nährere mich der 2-Millionen-Grenze. Wie habe ich das bloß verdient? Wahrscheinlich gar nicht, aber auch dafür bedanke ich mich bei jeder Person, die aus welchen Gründen auch immer einen Besuch auf meinem Blog macht. Ich verdiene zwar nix dran, aber ich freue mich über die Aufmerksamkeit, die mich ermuntert, immer weiter zu denken und machen, als ich es jetzt und überhaupt jemals geplant hatte, als ich vor vielen Jahren mit dem Bloggen begann.

Bleibt alle gesund - mehr wünsche ich euch nicht, denn DAS ist das WICHTIGSTE im Leben. Im Gottesdienst schuf die Bischöfin am Mittwoch ein Wort, das mich und euch begleiten soll:

H O F F N U N G S T R O T Z

Jawoll, das isses, das bewahren wir uns alle, trotz alledem, wünscht euch die stempellotta