Samstag, 3. Januar 2026

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...

 ... der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. Diese Zeilen aus dem Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse sind meine Hoffnungsmaxime und so beginne ich das Neue Jahr mit meinen lieben Leserinnen, die mir zu Weihnachten die Freude machten, ihre Karten bewundern zu dürfen.

Bei manchen Karten gehe ich sofort auf die Suche nach dem Werkzeug, mit dem sie entstanden sind. So eine profunde Kenntnis der Hersteller habe ich meistens, dass ich ahne, woher die Stanzen stammen, aber nicht immer werden sie noch hergestellt. Auch nicht von Temu oder Ali, weil die Hersteller jetzt durch verzerrte Kataloge das Kopieren unmöglich machen: Chapeau! Und manche Karten kommen ganz ohne Werkzeug aus und erfreuen mich trotzdem sehr und dauerhaft.

Auch nehme ich neue Ideen auf, wie ich mit meinem Fundus an gefühlten Millionen von Stanzen eine neue Variante kreieren könnte, wenn ich nicht immer noch so schlapp auf dem Sofa dümpeln würde.

Und gestempelt und koloriert habe ich auch seit Ewigkeiten nicht mehr, sehe aber, wie schön man/frau Motive zu arrangieren in der Lage ist, wenn Geist und Körper wieder fit sind ...

Auf manche Arrangements würde ich nie kommen, so edel sind diese gelungen. Ich bin ja eher eine einfache Hau-Ruck-Bastlerin, die meist zu früh ihr "Werk" beendet.


Ich bin da eher für dem CAS-Style zu haben, Clean and Simpel, aber mit Raffinesse angeordnet. Hier begegnen sich zwei Schlitten wie auf einer Autobahn, mal links und mal rechts herum geklebt und dann noch der eingestanzte Gruß als Mittelleitplanke - super!
 

Wundervoll gelungen ist hier auch das Arrangieren von verschiedenen Elementen, die schon fertig gewesen sein könnten - genial.

Ein paar kann ich verwahren - nach Weihnachten ist bekanntlich vor Weihnachten und das kommt immer ziemlich rasch, also die Gunst der Stunde nutzen und vorarbeiten wäre die Devise.

Ich schätze auch immer wieder die Karten, die unverhofft ankommen. Jeder Briefgruß, den ich am Heiligen Abend öffnen kann, ist einer mit Herz und Wärme für mich.

Ich liebe es, die Papiere zu streicheln und mir vorzustellen, welche Person hinter den Karten gesessen hat, sie ausgedacht, gekauft oder sogar gestaltet hat. Dann fühle ich mich nicht so allein, sondern verbunden mit denen, die sich für mich die Mühe machten und bin berührt.


Und für eine meiner lieben Grüßenden muss ich einen eigenen Post machen, denn das, was sie gezaubert hat, braucht aufnahmetechnisch mehr Kenntnisse. Allen anderen aber dankte ich schon oder tue es hiermit und sammle Kräfte und hoffe nun auch, dass die nicht enden wollenden Feiertage endlich bald vorbei sind. Erstaunlicherweise scheint vielen langweilig zu sein, guckt mal, was die Statistik mir heute zeigte:

 

Ich bin bald vom Sofa geflogen, denn ich nährere mich der 2-Millionen-Grenze. Wie habe ich das bloß verdient? Wahrscheinlich gar nicht, aber auch dafür bedanke ich mich bei jeder Person, die aus welchen Gründen auch immer einen Besuch auf meinem Blog macht. Ich verdiene zwar nix dran, aber ich freue mich über die Aufmerksamkeit, die mich ermuntert, immer weiter zu denken und machen, als ich es jetzt und überhaupt jemals geplant hatte, als ich vor vielen Jahren mit dem Bloggen begann.

Bleibt alle gesund - mehr wünsche ich euch nicht, denn DAS ist das WICHTIGSTE im Leben. Im Gottesdienst schuf die Bischöfin am Mittwoch ein Wort, das mich und euch begleiten soll:

H O F F N U N G S T R O T Z

Jawoll, das isses, das bewahren wir uns alle, trotz alledem, wünscht euch die stempellotta