Sonntag, 11. Februar 2018

Mini Envelope Punch Board - nötig?

Na ja, wenn ihr so eine Frage als Überschrift lest und das bei mir, dann wisst ihr ja schon meine sehr persönliche und subjektive Antwort, aber ich begründe sie auch immer. Hiermit zum Beispiel:


Briefumschläge selbst zu falten, habe ich auf meinem Blog schon rauf und runter erklärt, aber das Thema hört nicht auf, weil die Firmen immer wieder Menschen suchen, denen sie für über 16€ etwas andrehen können, woran man sich wunderbar den Daumen brechen kann hahahahaha, guckt mal:


Dabei braucht man nur ein kleines Falzbrett, mit dem ich übrigens alles falzen kann, was ich brauche. Es hat eine separate Stanze, so dass ich diese auch zum Eckenabrunden und Schlitzestanzen bei jedem anderen Projekt einsetzen kann. Selbst Briefkarten falze ich mit dem kleinen Falzbrett, das kleiner ist als ein Blatt DIN-A-4-Papier exakt ohne Ende und natürlich sind auch Boxen möglich.


Ihr seht, keine 9€ für ein sehr vielseitiges Werkzeug und keine über 16€ für eins, was nur ein paar Briefumschläge herstellen kann. So sieht meins aus, noch beige leider. Das Falzbein ist oben in eine Halterung einklickbar oder eben wie bei mir dauernd in Verwendung ...


Der Trick liegt - wie in manchen Dingen des Lebens - nicht offensichtlich, sondern im Dunklen:


In Inch und auch in Zentimetern steht da, was ihr braucht, aber selbst zu probieren, kann sehr lustig sein und helfen, dieses wirklich stinkeinfache Prinzip des Herstellens von Briefumschlägen zu verstehen. Der Beginn ist immer gleich: Ein quadratisches Blatt Papier ist die Basis für alles!



Dann geht es los: Anlegen an die Marke auf der Skala, die angegeben ist, und los gefalzt.


Hier zeigt euch Angelika Wagener sehr schön, wie es geht und welche unterschiedlichen Größen an Umschlägen mit dem kleinen Brett herzustellen möglich sind:

Video kannste hier klicken und gucken

Der erste Falz ist die Linie, die am wichtigsten ist und die die Hilfslinie "score guide" verlängert, um danach in rechten Winkel wieder falzen zu können.


Das Blatt Papier einfach um 90° drehen und falzen und drehen und falzen und drehen und falzen. Und dort, wo zwei Linien sich kreuzen, wird eine "Notch-Stanzung" vorgenommen oder mit der Schere geschnitten, so dass man leichter die Seitenteile des Briefes klappen kann:



Die Ecken kann man dann auf der anderen Seite des Stanzers abrunden: "Corner" steht drauf.


Fertig ist der Briefumschlag! In diesem Fall entstand aus einem 12,7cm Quadrat ein Umschlags von 9,5cm x 5,7cm Kantenlänge.



Man kann aber auch andere Maße nehmen und wenn es nicht passt, wird es passend gemacht, wie hier zu sehen. Beginn war wieder das Quadrat mit 10,5cm Länge - war der Rest ... und passte nicht ganz! Macht nix! Ecken kann man abschneiden oder umklappen:




Bei diesem Falzbrett habt ihr den Vorteil, einen Notcher- und Corner-Stanzer separat zu haben und nicht fest mit dem Punch-Board verbunden. Geht eins kaputt, ist das andere noch zu benutzen.



Und hier noch mal zum Nachlesen, aber bei dem efco-Teil ist das vielleicht auch auf deutsch drauf.
.... nee, auch da steht nur Englisches ....


So, und jetzt macht euch ein schönes Wochenende - ich mache es auch und das bedeutet dieses Mal, dass ich es mache wie Balu :-):


In diesem Sinne! Versuchs mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit ... Balu-artig eben. Bei uns schneit es gerade .... ich will Frühling!

Kommentare:

  1. Hallo liebe Annelotte, also lass dir sagen, bei dem efco-Teil-in-schickem-blau steht auch nix in deutsch. Dieses ist nämlich von Beginn an in meinem Besitz und ich komme auch super damit zurecht. Briefumschläge mache ich so gut wie nie, bin ich scheinbar ein wenig zu unkreativ für, aber alles andere, unter anderem auch Schachteln, immer und sehr gern. Gerade weil es so klein ist passt es überall hin und ich liebe am meisten, dass das Falzbein oben dran immer aufgeräumt ist ohne es wieder suchen zu müssen. Vielen lieben Dank für deinen, mal wieder, sehr nützlichen Post. Sei 💜lichst gegrüßt und noch einen wundervollen Sonntag Abend...LG Susi

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    1. Liebe Susi,
      das habe ich jetzt auch raus bekommen, ich Dussel! Aber gut, dass Du mir hilfst, den Blogbeitrag zu ergänzen ... werde ich gleich verbessern oben! Und jahaaaaa - das kleine Falzbein passt entweder auf´s Brett oder, was häufiger vorkommt, in meine Pfoten. Schön, dass Du so lieb kommentierst, obwohl ich Dir olle Kamellen vorsetzte, aber man kann auch nicht immer das Rad neu erfinden.
      Einen guten Aschermittwoch wünscht Dir Annelotte

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  2. *kreisch* genau das richtige für mich, den Tipp hattest Du mir ja schonmal gegeben... Aber hier nochmal alles ausführlich auf Deinem Blog.

    Wird aber erst gekauft, wenn ich tatsächlich auch wieder am Basteltisch sitze!
    ;)

    Liebe Grüße
    Manuela

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    1. Nun ja, man braucht es unbedingt in meinen Augen, liebe Manuela,
      und wenn es nur zum Falzen von Kästchen ist. DAS habe ich noch gar nicht gezeigt ....
      Lieben Gruß und bis bald mal wieder alles Gute von Annelotte

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